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Diabetisches Fußsyndrom

 

Schmerzlos, aber gerade deswegen gefährlich

 

Ein dauerhaft oder immer wieder erhöhter Zuckerspiegel schädigt durch Ablagerung von Zucker nicht nur viele Organe. Bei rund 15 % der Diabetiker kommt es auch zu offenen Wunden an den Füßen, die sehr schlecht verheilen und im Extremfall zur Zerstörung von Knochen und Gelenken, dem sogenannten Charcot-Fuß, führen. Dass die Wunden schmerzlos sind, macht es nicht besser. Reduzierte Schmerzwahrnehmung ist charakteristisch für das Diabetische Fußsyndrom (DFS). Viele Betroffene – immerhin eine Million Menschen in Deutschland haben ein DFS-Risiko – schieben eine notwendige Behandlung hinaus, weil sie keinen Schmerz spüren. Die Krankheit kann sich dadurch deutlich verschlimmern. Die gute Nachricht: Richtige Fußpflege kann gefährlichen Fußwunden vorbeugen.

 

Hautpflege ist für alle Diabetiker wichtig

 

Aufgrund des fehlenden Schmerzes bleiben erste Schädigungen der Haut oft unentdeckt. Eine genaue Beobachtung ist deshalb sehr wichtig, mahnt das Portal www.diabetes-wiki.org. Ein vergrößernder Rasierspiegel hilft, auch die Fußsohlen zu betrachten. Schuhe dürfen keinesfalls zu eng, hart oder scharfkantig sein, denn das schädigt die Haut. Vorbeugend sollte der Haut Feuchtigkeit zugeführt werden. Achten Sie bei Cremes und Pflegeschäumen auf die feuchtigkeitsspendenden Bestandteile Glycerin, Milchsäure und Urea. Die Behandlung wird an Fußsohle und Fußrücken durchgeführt, wegen der Gefahr eines Pilzbefalls aber nicht in den Zwischenräumen der Zehen. Diese müssen nach Bad oder Dusche sorgfältig getrocknet werden.

 

Fußpflege dem Risiko anpassen

 

Nägel und Schwielen dürfen nicht mit scharfen Gegenständen behandelt werden, wenn ein DFS-Risiko besteht oder Wunden bereits sichtbar sind. Weisen Sie einen Fußpfleger auf Ihren Diabetes hin, halten Sie sich aber auch selbst an diese wichtige Regel. Bimsstein und Feilen sind gut, Scheren, Nagelzwicker und Raspeln dagegen tabu. Fußnägel sollten nicht rund abgefeilt werden wie Fingernägel, sondern gerade. Waschen Sie die Füße täglich bis zu drei Minuten mit lauwarmem Wasser. Zu große Hitze schadet, übrigens nicht nur beim Waschwasser, sondern auch zum Beispiel durch Heizdecken oder in der Sonne. Wechseln Sie nach dem Waschen die Strümpfe. Für Schuhe und Strümpfe gilt: Verwenden sie atmungsaktive Materialien, damit sich möglichst wenig Feuchtigkeit durch Schweiß bildet. Druckstellen durch Nähte oder Fremdkörper begünstigen DFS. Treten Druckstellen auf, sind medizinische Pflaster gegen Hühneraugen für Diabetiker die falsche Wahl, weil sie ätzend wirkende Stoffe enthalten. Ein schonendes Abpolstern reicht völlig aus.

 

Legen Sie Ihre Füße in professionelle Hände

 

als Fußpflegerinnen wissen wir mit den Problemen umzugehen und können präventiv unterstützen.

 

 

 

 

 

 
 

 

medizinische Fußpflege

 

 

kosmetische Fußpflege

  

 

Rechtliches

Bei der medizinischen Fußpflege handelt es sich um präventive Behandlungen, die das fachgerechte Schneiden der Nägel, das  Abtragen von Nagelverdickungen und Hornhaut ohne pathologischen Befund, das Reinigen und Sondieren der Nagelfalzen, sowie das unblutige  Entfernen von Hühneraugen (Clavi) beinhaltet. 

Bei der kosmetischen Fußpflege handelt es sich vorrangig um die ästhetische Behandlung der Nägel und Füße. Neben der  Pediküre gehört hier auch das Lackieren der Fußnägel, sowie Farb- oder French-Gel zur Behandlung. Auch die  Fußreflexzonenmassage und die klassische Fußmassage werden hier angeboten.  

 

Wir betreiben Fußpflege    unter Beachtung der   gesetzlichen Vorschriften    und nehme keine   Heilbehandlungen vor.

Eine Abrechnung ist weder über die  gesetzliche noch die private Krankenkasse   möglich.